Luther-Rose für Gabriela Grillo
Im Rahmen einer Luthertagung im Martin-Luther-Forum Ruhr hat die Unternehmerin Gabriela Grillo, Geschäftsführende Gesellschafterin der Wilhelm Grillo Handelsgesellschaft und Aufsichtsratsvorsitzende der Grillo Werke AG die Luther-Rose 2010 für gesellschaftliche Verantwortung und Unternehmercourage erhalten.
Die Internationale Martin Luther Stiftung ehrt im Rahmen der 3. Luther-Konferenz zur Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft damit eine Persönlichkeit, die – wie es im Text zur Preisverleihung heißt – „in beispielgebender Weise mit ihrem Leben und beruflichen Wirken die reformatorische Tradition von Freiheit und Verantwortung für das Gemeinwohl eingesetzt“ hat.

Prof. Dr. Dr. h. c. Friedrich Wilhelm Graf formulierte in seiner Laudatio treffend, dass Gabriela Grillo mit der „Luther-Rose 2010“ geehrt wird, „weil sie immer wieder Mut zu >verantworteter Freiheit< bewiesen hat“ und „im Unternehmen und in der Öffentlichkeit mit großer Konsequenz für Verlässlichkeit, Fairness, Offenheit und Vertrauenswürdigkeit wirbt und einsteht.“
Die Preisträgerin Gabriela Grillo dankt der IMLS für die Verleihung des Preises, der, wie sie betont, „den Empfänger durchaus zum Nachsinnen, zur Selbstbesinnung auf das Woher und Wohin des Weges im eigenen Leben“ herausfordere. „Glaube, Liebe, Hoffnung“ – in diesem Sinne empfinde sie die Gabe der Luther-Rose „als Geschenk und Verpflichtung zugleich, mein Leben verantwortungsbewusst zu führen.“
Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) hob bei der Preisverleihung den Ansatz der IMLS hervor, sich für eine Werteorientierung der Wirtschaft einzusetzen. Dies sei sehr wichtig, denn „Deutschland braucht Unternehmerpersönlichkeiten, die wissen, worauf es im Markt ankommt und die aufgrund ihrer christlichen Werte auch die Bedeutung ihres Unternehmens für das Gemeinwohl im Blick haben.“
Der Preis wird jedes Jahr an Luthers Geburtstag vergeben und in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen. In den vergangenen Jahren haben Dr. Heinz Horst Deichmann (2008) sowie Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. h.c. Hans-Peter Keitel (2009) diesen Preis erhalten.
Das Preis-Symbol bildet eine wertvolle Reproduktion eines Details des mittelalterlichen Glasfensters (um 1310) aus der Erfurter Augustinerkirche. Dieses Fenster stand dem Reformator Martin Luther während seiner Erfurter Zeit als Augustinermönch (1505-1511) buchstäblich täglich vor Augen und hat ihn offensichtlich zu seinem Familienwappen und Siegel inspiriert. Es stellt eine Rose zwischen zwei Löwen dar. Am 8. Juli 1530 nannte Martin Luther diese Rose „ein Merkzeichen meiner Theologie“ und versah sie mit einer eindrücklichen meditativen Erläuterung. Fortan verwendete der Reformator sie als sein Briefsiegel. Seither wurde die Luther-Rose zu einem wichtigen Symbol des weltweiten evangelisch-lutherischen Christentums.
Die IMLS dankt dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband, der auch in diesem Jahr die Konferenz und den Festakt fördert.
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Die Internationalen Martin Luther Stiftung mit Sitz in Eisenach wurde am 10. November 2007 in Wittenberg errichtet. Sie will die Impulse der Reformation in einen Dialog zwischen Kirche, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik einbringen, um so zur Entwicklung einer verantwortungsbereiten und leistungsstarken Wirtschaft und Bürgergesellschaft beizutragen. Sie fördert Personen, Gruppen, Ideen und Initiativen, die im Sinne der reformatorischen Tradition ein christliches Wertefundament und Berufsethos pflegen und ihre Talente für das Gemeinwohl einsetzen.
Dr. Thomas A. Seidel von der Martin Luther Stiftung (links) überreichte im Beisein von Dr. Michael j. Inacker die Urkunde zur Preisverleihung der Luther-Rose 2010 an die Unternehmerin Gabriela Grillo. Foto: Michael Gruschwitz.
Prof. Dr. Dr. h. c. Friedrich Wilhelm Graf formulierte in seiner Laudatio treffend, dass Gabriela Grillo mit der „Luther-Rose 2010“ geehrt wird, „weil sie immer wieder Mut zu >verantworteter Freiheit< bewiesen hat“ und „im Unternehmen und in der Öffentlichkeit mit großer Konsequenz für Verlässlichkeit, Fairness, Offenheit und Vertrauenswürdigkeit wirbt und einsteht.“
Die Preisträgerin Gabriela Grillo dankt der IMLS für die Verleihung des Preises, der, wie sie betont, „den Empfänger durchaus zum Nachsinnen, zur Selbstbesinnung auf das Woher und Wohin des Weges im eigenen Leben“ herausfordere. „Glaube, Liebe, Hoffnung“ – in diesem Sinne empfinde sie die Gabe der Luther-Rose „als Geschenk und Verpflichtung zugleich, mein Leben verantwortungsbewusst zu führen.“
Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) hob bei der Preisverleihung den Ansatz der IMLS hervor, sich für eine Werteorientierung der Wirtschaft einzusetzen. Dies sei sehr wichtig, denn „Deutschland braucht Unternehmerpersönlichkeiten, die wissen, worauf es im Markt ankommt und die aufgrund ihrer christlichen Werte auch die Bedeutung ihres Unternehmens für das Gemeinwohl im Blick haben.“
Der Preis wird jedes Jahr an Luthers Geburtstag vergeben und in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen. In den vergangenen Jahren haben Dr. Heinz Horst Deichmann (2008) sowie Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. h.c. Hans-Peter Keitel (2009) diesen Preis erhalten.
Das Preis-Symbol bildet eine wertvolle Reproduktion eines Details des mittelalterlichen Glasfensters (um 1310) aus der Erfurter Augustinerkirche. Dieses Fenster stand dem Reformator Martin Luther während seiner Erfurter Zeit als Augustinermönch (1505-1511) buchstäblich täglich vor Augen und hat ihn offensichtlich zu seinem Familienwappen und Siegel inspiriert. Es stellt eine Rose zwischen zwei Löwen dar. Am 8. Juli 1530 nannte Martin Luther diese Rose „ein Merkzeichen meiner Theologie“ und versah sie mit einer eindrücklichen meditativen Erläuterung. Fortan verwendete der Reformator sie als sein Briefsiegel. Seither wurde die Luther-Rose zu einem wichtigen Symbol des weltweiten evangelisch-lutherischen Christentums.
Die IMLS dankt dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband, der auch in diesem Jahr die Konferenz und den Festakt fördert.
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Die Internationalen Martin Luther Stiftung mit Sitz in Eisenach wurde am 10. November 2007 in Wittenberg errichtet. Sie will die Impulse der Reformation in einen Dialog zwischen Kirche, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik einbringen, um so zur Entwicklung einer verantwortungsbereiten und leistungsstarken Wirtschaft und Bürgergesellschaft beizutragen. Sie fördert Personen, Gruppen, Ideen und Initiativen, die im Sinne der reformatorischen Tradition ein christliches Wertefundament und Berufsethos pflegen und ihre Talente für das Gemeinwohl einsetzen.
