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Offener Brief der Evangelischen Kirche an Landesregierung und Abgeordnete

Als Schritt in die richtige Richtung begrüßt die Evangelische Kirche in Dortmund und Lünen die Initiative der neuen Landesregierung zum Sonntagsschutz. In der Koalitionsvereinbarung hatten SPD und B90/Grüne sich darauf verständigt, die Aushöhlung des Sonntags- und Feiertagsschutzes zu korrigieren.

Darüber hinaus fordert die Evangelische Kirche in ihrem Offenen Brief an die Landesregierung und an die Landtagsabgeordneten in Dortmund, Lünen und Hamm,  die Reduzierung von sonntäglichen Ladenöffnungen „auf Null“. Ladenöffnungschluss soll an Werktagen 20, höchstens 22 Uhr sein und an Samstagen 18, höchstens 20 Uhr.

In dem Offenen Brief vom 6. Oktober bittet die Evangelische Kirche Landesregierung und Abgeordnete aus dem Dortmunder und Lüner Bereich, sich für die Verwirklichung dieser Forderungen einzusetzen. Sie bietet sich als Dialogpartner über diese Fragen an. Die Bevölkerung bittet sie, „das eigene Verhalten als Konsumenten zu bedenken“.



Der Offene Brief ist unterzeichnet von VKK-Vorstandsvorsitzendem und Superintendent Paul-Gerhard Stamm (links) und von Pfarrer Friedrich Stiller als evangelischem Vertreter im Dortmunder Bündnis „Sonntagsschutz“. Fotos: VKK

In dem Brief betont die Evangelische Kirche, alle Erfahrungen hätten gezeigt, dass „die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten überflüssig war“. Sie hätte nur wenigen Betrieben genutzt und sei selbst von vielen im Einzelhandel kritisch gesehen worden.

Bereits 2006 hatte sich die Verbandsvertretung, das „Parlament“ der Evangelischen Kirche in Dortmund und Lünen, gegen eine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten und für eine Reduzierung der Sonntagsöffnungen ausgesprochen.
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