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Diakonie

Diakonisches Handeln ist eine wesentliche Lebensäußerung des christlichen Glaubens. Kirchliche Diakonie ist unmittelbarer Dienst am Menschen. Das Angebot der Diakonischen Werke in den 19 Kirchenkreisen ist vielfältig und deckt ein weites Spektrum von Hilfeleistungen ab.

Was ist Diakonie?

Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Dienst". Bei den Mahlzeiten und Abendmahlsfeiern der ersten christlichen Gemeinden gab es Diakone, die das Amt des Tischdienstes hatten und darüber hinaus auch Helfer für die Armen waren. Von daher bekam das Wort seine bleibende Bedeutung: anderen Menschen das geben oder zu dem helfen, was sie für ihr Leben brauchen.

In der Kirche wird dieser Dienst als Lebenszeichen und Wirkung des Glaubens an Christus verstanden.

Schon früh gab es in der Kirche und ihren Gemeinden Einrichtungen, in denen hauptamtliche Mitarbeiter Dienst am Menschen tun. Kindergärten, Krankenpflege, Besuchsdienst, Heime für Behinderte, für Jugendliche und Alte.

Auch Einrichtungen wie die Bahnhofsmission, Kinder-, Mütter-, Familien- und Altenerholung, Familienbildungsstätten, Diakonisches Jahr, Telefonseelsorge, Heilstätten für Suchtkranke, Ausländerberatung, Osthilfe und Entwicklungshilfe gehören heute zum Angebot der Diakonie. Etwa ein Viertel aller Zivildienstleistenden sind im Bereich der Diakonie tätig.



Suppenküchen, die für einen geringen Betrag eine warme Mahlzeit an Bedürftige ausgeben, gibt es mittlerweile in vielen Städten des Ruhrgebiets.



Die christliche Diakonie war für die staatliche Sozialarbeit Anregung und Vorbild und wird vom Staat finanziell und auf andere Weise gefördert. Die Hilfe der Diakonie wird nicht nur Mitgliedern der Kirche geleistet und ist nicht auf das eigene Land begrenzt. Der Dienst soll nach Möglichkeit Hilfe zur Selbsthilfe sein und langfristig erreichen, daß Armut und Abhängigkeit vermieden werden.





Rat und Hilfe in den unterschiedlichsten Problem- und Lebenssituationen finden Betroffene in den verschiedensten Beratungsstellen der Diakonie.

Die Organisation diakonischer Hilfe in besonderen Einrichtungen hatte zur Folge, daß manche Christen und Gemeinden daran nur indirekt oder gar nicht mehr beteiligt sind. Dem wird durch Information, persönliche Kontakte und Angebote zur Mitarbeit entgegengewirkt, denn der Dienst für andere ist der ganzen Kirche aufgetragen.

Das Zeichen der Diakonie ist das Kreuz mit der Krone: Es bedeutet: Not und Tod sind durch die Auferstehung und die durch sie bewirkte Liebe überwunden.



Nähere Informationen zur Diakonie finden Sie auf den Seiten der Diakonischen Werke der Evangelischen Kirche in Deutschland oder der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e. V.  oder auf den Seiten der Evangelischen Kirchenkreise in der Region unter Meine Stadt.

Fotos: Werner Bugzel