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Evangelisch in Oberhausen

Da sein, wo die Menschen sind. Der Evangelische Kirchenkreis Oberhausen.

Der Evangelische Kirchenkreis Oberhausen

liegt im äußersten Westen des Ruhrgebietes. Mit seinen 61.000 Mitgliedern in 9 Kirchengemeinden, seinem Diakonischen Werk, dem Familien- und Erwachsenenbildungswerk und der Beratungsstelle für Erziehungs- und Lebensberatung ist er aus dem Leben der Stadt nicht wegzudenken.


Integrative Gemeindearbeit. Behinderte und Nicht-Behinderte feiern ein Fest in der ehemaligen Kirchengemeinde Buschhausen (jetzt: Bereich Buschhausen der ev. Emmaus-Kirchengemeinde Oberhausen).
Dabei ist der Kirchenkreis noch jung. Erst im Jahr 1954 wurde er gegründet. Gebietsabtretungen der Kirchenkreise Dinslaken, An der Ruhr (Mülheim) und Recklinghausen machten eine einheitliche Vertretung der evangelischen Gemeinden auf Oberhausener Stadtgebiet möglich. Zu diesem Zeitpunkt war die heutige Stadt Oberhausen, die 1929 durch den Zusammenschluss der Städte Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld entstand, gerade erst 25 Jahre alt.


Kultur und Backsteingotik. Nach ihrer Renovierung ist die Lutherkirche in Alt-Oberhausen ein attraktiver Veranstaltungsort für Konzerte, Theater und Kleinkunst.

Oberhausen war wie viele Städte der Region geprägt vom Bergbau und der Stahlindustrie. Mit dem Niedergang dieser Industrien kamen große Veränderungen auf die Stadt und die Menschen zu. Seit Anfang der 90er Jahre wird in Oberhausen keine Kohle mehr gefördert und auf dem riesigen Areal der ehemaligen Hüttenwerke Oberhausen (Gutehoffnungshütte) ist Europas größtes Einkaufs- und Freizeitzentrum ,das „CentrO“, mit jährlich über 23 Millionen Besucherinnen und Besuchern entstanden.



Industriekultur. Exponate aus dem Rheinischen Industriemuseum in der Ev. Kirche Alstaden.

Als Kirche im Ruhrgebiet hat sich der Evangelische Kirchenkreis Oberhausen während des Strukturwandels für die Menschen der Stadt eingesetzt und sich immer wieder besorgt und kritisch zu Stilllegungen im Bergbau und in der Stahlindustrie geäußert. So verabschiedete die Synode im Jahre 1966 eine Stellungnahme zur Situation der Wirtschaft: „Die Synode richtet darum an alle, die Verantwortung tragen.... die dringende Bitte, wirtschaftsfördernde Maßnahmen einzuleiten, um den Menschen im Ruhrrevier Arbeitsplatz und Arbeitsfreude, Wohnung und Heimat zu erhalten.“

Seit den 70er Jahren sind verstärkt die Länder der sogenannten Dritten Welt in den Blick der Oberhausener Kirche gekommen. Es entwickelten sich Partnerschaften zu Kirchen in Südafrika, Tansania und Indonesien. Regelmäßige gegenseitige Besuche haben seither die Freundschaft zwischen den Partnern vertieft.

Weltverantwortung ist für die Ev. Kirche in Oberhausen deshalb nicht nur ein Wort. Seit über 25 Jahren besteht zum Beispiel die Flüchtlingsberatung des Kirchenkreises, die in dieser langen Zeit unzähligen Menschen in schweren Notlagen beigestanden hat.

Auch in der Freizeit- und Konsumwelt des CentrO ist die Evangelische Kirche in Oberhausen präsent. In Partnerschaft mit der Katholischen Kirche betreibt sie vor Ort das „Kirchenzentrum“. Mit dem Café und der schlichten Kapelle ist die ökumenische Einrichtung eine Oase der Ruhe und der Begegnung mitten im hektischen Alltagstreiben.


Altes und neues Revier. Das Kirchenzentrum in der Neuen Mitte und der Gasometer Oberhausen.


Da sein, wo die Menschen sind. Die Kirche in Oberhausen nimmt diese Aufgabe an. Wenn Sie mehr wissen möchten, besuchen Sie doch die Internetseiten des Kirchenkreises Oberhausen.