Pfarrer Winfried Moselewski als Superintendent eingeführt
"Eigentlich", so Präses Alfred Buß, hätte Pfarrer Winfried Moselewski überhaupt nicht Superintendent werden wollen. Und "eigentlich", so Buß bei der Einführung von Moselewski als neuer Superintendent des Kirchenkreises Lünen, hätte das Superintendentenamt in Lünen nicht mehr besetzt werden sollen.
Doch die Wirklichkeit trotzte den Vorhaben. Am Samstag, 23. Januar führte Präses Buß den neuen Superintendenten Moselewski in einem Festgottesdienst in der Lüner Stadtkirche St. Georg in sein Amt ein.
Gleichzeitig verabschiedete er den zum 1. Dezember des letzten Jahres in den Vorruhestand getretenen Superintendenten Jürgen Lembke.
Die Synode des Kirchenkreises hatte in ihrer Sitzung am 30. November den 47jährigen Pfarrer der Gemeinde Lünen-Horstmar gewählt. Moselewski ist in Iserlohn geboren und hat in Münster und Heidelberg Theologie studiert. Nach seinem Vikariat im Dortmunder Westen war er in Lütgendortmund Pfarrer im Hilfsdienst. Seit 1993 ist er Pfarrer der Kirchengemeinde Lünen-Horstmar. Seit 2000 gehört er dem Kreissynodalvorstand an.
In seiner Antrittspredigt in der gut gefüllten Stadtkirche gestand Moselewski, dass ihm "die neue Aufgabe" noch "ungewohnt" sei. Dennoch setzte er gleich inhaltliche Akzente: für den Verein "Dach über dem Kopf", der sich um Obachlose kümmert, gegen Rechtsextremismus und für ein Moratorium im Kohlekraftwerksbau. "Um nicht vorzeitig über Jahrzehnte andere Möglichkeiten zu blockieren", so seine Begründung. Mit Blick auf das Engagement der evangelischen Gemeinden in der Kinder- und Jugendarbeit mahnte er: "Wir können es uns weder als Kirche noch als Gesellschaft leisten, dass Jugendliche, die ohne Perspektive sind, allein gelassen werden." Wir müssen, so seine Forderung, "Kinder und Jugendliche in ihrer Wirklichkeit ernst nehmen."
Landeskirchenrätin Christel Schibilsky wünschte sich in ihrem Grußwort beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus sein "Engagement für die Vereinigung der Dortmunder Kirchenkreise mit dem Lüner Kirchenkreis."
Moselewski hatte bereits in der Vergangenheit hierzu deutlich positiv Stellung bezogen. Diesen Ball aufnehmend, betonte der Vorstandsvorsitzende der Vereinigten Kirchenkreise, Superintendent Paul-Gerhard Stamm, "behutsam und vertrauensvoll zusammen an der Vereinigung zu arbeiten." Seinen Amtskollegen Moselewski hieß er "herzlich willkommen im Kreis der Superintendenten."
Gleichzeitig verabschiedete er den zum 1. Dezember des letzten Jahres in den Vorruhestand getretenen Superintendenten Jürgen Lembke.
Die Synode des Kirchenkreises hatte in ihrer Sitzung am 30. November den 47jährigen Pfarrer der Gemeinde Lünen-Horstmar gewählt. Moselewski ist in Iserlohn geboren und hat in Münster und Heidelberg Theologie studiert. Nach seinem Vikariat im Dortmunder Westen war er in Lütgendortmund Pfarrer im Hilfsdienst. Seit 1993 ist er Pfarrer der Kirchengemeinde Lünen-Horstmar. Seit 2000 gehört er dem Kreissynodalvorstand an.
Winfried Moselewski ist neuer Superintendent im Kirchenkreis Lünen. Erwurde von Präses Alfred Buß als Nachfolger von Jürgen Lembke in sein Amt eingeführt. Foto: VKK
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In seiner Antrittspredigt in der gut gefüllten Stadtkirche gestand Moselewski, dass ihm "die neue Aufgabe" noch "ungewohnt" sei. Dennoch setzte er gleich inhaltliche Akzente: für den Verein "Dach über dem Kopf", der sich um Obachlose kümmert, gegen Rechtsextremismus und für ein Moratorium im Kohlekraftwerksbau. "Um nicht vorzeitig über Jahrzehnte andere Möglichkeiten zu blockieren", so seine Begründung. Mit Blick auf das Engagement der evangelischen Gemeinden in der Kinder- und Jugendarbeit mahnte er: "Wir können es uns weder als Kirche noch als Gesellschaft leisten, dass Jugendliche, die ohne Perspektive sind, allein gelassen werden." Wir müssen, so seine Forderung, "Kinder und Jugendliche in ihrer Wirklichkeit ernst nehmen."
Landeskirchenrätin Christel Schibilsky wünschte sich in ihrem Grußwort beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus sein "Engagement für die Vereinigung der Dortmunder Kirchenkreise mit dem Lüner Kirchenkreis."
Moselewski hatte bereits in der Vergangenheit hierzu deutlich positiv Stellung bezogen. Diesen Ball aufnehmend, betonte der Vorstandsvorsitzende der Vereinigten Kirchenkreise, Superintendent Paul-Gerhard Stamm, "behutsam und vertrauensvoll zusammen an der Vereinigung zu arbeiten." Seinen Amtskollegen Moselewski hieß er "herzlich willkommen im Kreis der Superintendenten."
